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die UrologinnenVon Frauen. Für Frauen.

Der Beckenboden – zentral, häufig unterschätzt

Den Beckenboden nehmen die meisten Menschen erst wahr, wenn er Probleme macht.

Dabei ist er an vielem beteiligt: an Kontinenz, an Haltung und Rückengesundheit, an Sexualität – und daran, wie der Körper Belastung abfängt, im Sport wie im Alltag.

Beckenbodenprobleme entstehen nicht nur durch eine Geburt. Sport mit hoher Belastung, chronische Verstopfung, Husten, langes Sitzen, Stress und hormonelle Veränderungen wirken alle auf die Beckenbodenmuskulatur. Ein zu hoher Muskeltonus – ein häufig übersehenes Problem – hat mit Schwangerschaft oft gar nichts zu tun.

Beckenbodenstörungen äußern sich sehr unterschiedlich – als Inkontinenz, als Druck- oder Absenkungsgefühl, als Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, als Taubheit oder als Verspannung, die nicht nachlässt.

Ein Zusammenhang, der oft übersehen wird

Ein dauerhaft verspannter Beckenboden kann Beschwerden verursachen, die sich wie eine Blasenerkrankung anfühlen – Druck, Harndrang, Schmerz. Deshalb gehört die Beurteilung des Beckenbodens für uns zur Abklärung chronischer Blasenbeschwerden dazu.

Seitenansicht: Der Beckenboden spannt sich wie eine Hängematte zwischen Schambein und Steißbein. Die Blase liegt darauf, die Harnröhre führt hindurch – deshalb hängen Beschwerden oft zusammen. Die Zeichnung ist ein vereinfachtes Schema, nicht maßstabsgetreu.1 Schambein · 2 Blase · 3 Harnröhre · 4 Beckenboden · 5 Steißbein

Wie wir die Funktion beurteilen

Bei entsprechender Fragestellung setzen wir ein Flow-EMG ein, um Tonus, willkürliche Kontrolle und Koordination der Beckenbodenmuskulatur zu erfassen. Es ist ein ergänzendes Verfahren, kein eigenständiges Diagnoseinstrument.

Flow-EMG

Zusammenarbeit mit Physiotherapie

Bei festgestellten Funktionsstörungen empfehlen wir gezielt spezialisierte Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten. Wir begleiten den Prozess, koordinieren und führen Verlaufskontrollen durch.

Versorgungskonzept

  1. Anamnese
  2. Diagnostik
  3. Erklärung
  4. individueller Therapieplan
  5. ggf. Physiotherapie
  6. Verlaufskontrolle
  • Inkontinenz

    Belastungs-, Drang- und Mischinkontinenz – in jedem Lebensalter, mit oder ohne Geburt.

  • Chronische Zystitis

    Blasenschmerz ohne Erregernachweis. Strukturierte Abklärung und Instillationstherapie.

  • Sexuelle Gesundheit

    Wo Blase, Beckenboden und Sexualität zusammenhängen – urologisch abgeklärt, mit klarer Grenze.

Sie sind unsicher, ob Ihre Beschwerden zu uns gehören?

Fragen Sie einfach. Ein kurzes Telefonat klärt meistens, ob ein Termin bei uns der richtige nächste Schritt ist.

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